Für wen dieser Workshop gedacht ist
Der Nachmittag richtet sich an Menschen, die im Beruf viel Verantwortung tragen und spüren, dass ihr Ja zu selten eine bewusste Entscheidung ist.
Typische Rollen im Workshop
Die Teilnehmenden bringen unterschiedliche berufliche Hintergründe mit, teilen aber eine ähnliche Ausgangslage: viele Anfragen, wenig geübte Praxis im Ablehnen. Führungskräfte, die spüren, dass ihr Team sie mit Anfragen überschwemmt. Projektleitungen, die zwischen mehreren Auftraggebern jonglieren. Menschen in Personalabteilungen, die ständig vermitteln sollen. Selbstständige, deren größte berufliche Herausforderung darin besteht, einen Auftrag abzulehnen, der eigentlich nicht passt.
Was diese Rollen verbindet, ist weniger die Position als die Erfahrung: Zustimmung ist zur Standardreaktion geworden, ein Nein fühlt sich riskant an.
Wo sich das Gelernte konkret anwenden lässt
Anfragen per E-Mail
Kurze, aber verbindliche Formulierungen, die auch schriftlich funktionieren, ohne unpersönlich zu wirken.
Meetings mit spontanen Zusatzaufgaben
Wie sich im Moment reagieren lässt, ohne sich unter Gruppendruck zu einer Zusage drängen zu lassen.
Kundenanfragen außerhalb des vereinbarten Rahmens
Grenzen setzen, ohne die Kundenbeziehung zu gefährden, gerade wenn direkte Absagen ungewohnt sind.
Aufgaben, die nicht in die eigene Rolle gehören
Höflich, aber bestimmt abgrenzen, was tatsächlich zur eigenen Verantwortung zählt und was nicht.
Workshop innerhalb eines Teams
Auf Anfrage lässt sich das Format auch für ein einzelnes Team gestalten, statt in offener Gruppe. Der Vorteil liegt darin, dass gemeinsam erlebte Situationen direkt besprochen werden können, etwa wiederkehrende Muster in der Aufgabenverteilung innerhalb der Abteilung.
Der Ablauf orientiert sich am gleichen Grundgerüst wie beim offenen Termin, wird aber an die konkrete Ausgangslage des Teams angepasst. Details und Möglichkeiten dazu lassen sich am einfachsten in einem kurzen Gespräch klären.
Team-Anfrage stellenKlare Erwartungen vorab
Kein Versprechen auf Konfliktfreiheit
Ein Nein kann trotz guter Formulierung auf Enttäuschung stoßen. Der Workshop bereitet darauf vor, nimmt dieses Risiko aber nicht weg.
Kein starres Regelwerk
Es gibt keine Liste von Sätzen, die in jeder Situation funktioniert. Stattdessen geht es um ein Verständnis, das sich anpassen lässt.
Keine Therapie
Der Workshop arbeitet mit Schuldgefühlen im beruflichen Kontext, ersetzt aber keine psychologische Begleitung bei tieferliegenden Themen.
Passt der Workshop zur eigenen Situation?
Eine kurze Nachricht reicht, um offene Fragen zur Eignung, zum Format oder zu einer Team-Variante zu klären.
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